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Die Börsen auf Talfahrt, mein Depot blutrot – was nun?

Zunächst einmal: Ruhe bewahren! Letztlich muss jeder selber entscheiden wie er mit seinem Depot umgeht. Ich kann aber nur davon abraten sich der Panik an zu schliessen und die Verluste jetzt zu realisieren.

Wenn man sich den Verlauf des DAX, DOW oder S&P500 mal auf 20-30 Jahre anschaut wird man auf Basis des Wochen- oder Monatschart schnell feststellen, das der Verlauf des Kurses nur eine Richtung kennt: von links unten nach rechts oben. Selbst wenn man alle Krisen rein zoomt, sei es die DotCom Blase Anfang der 2000er oder die Finanzkrise 2008 oder irgendeine andere in den 1900er. Diese Ereignisse mit teilweise starken Kursverlusten erzeugen im Gesamtchart lediglich kleine Dellen.

Ist dein Anlagehorizont also langfristig: Mach dir keine Sorgen! Natürlich basiert die Annahmen auf die Vergangenheit und natürlich kann es immer anders kommen. Das Problem ist nur, wenn Du glaubst das es so anders kommt, dann ist eine Investition an den Börsen egal welche Art nicht das richtige für dich.

Ich behaupte Börse ist nur was für Optimisten. Und wenn Du, wovon ich ausgehe, dich vorher etwas mit der Börse beschäftigt hast und vor dem ersten Kauf deiner ersten Aktien oder ETF die Grundbasis in Börsentheorie verinnerlicht hast, weisst Du das Crashs dazu gehören und man diese aushalten muss. Siehe es also nun als eine Bewährungsprobe des theoretisch erlernten.

Auch mein Depot ist rot. Glücklicherweise nicht blutrot. Ich hatte dieses mal ein wenig Glück. Anfang des Jahres hatte ich irgendwie im Gefühl es würde etwas passieren. Ich bin weder ein Crashprophet, noch habe ich Fähigkeiten vorherzusagen, das Coronavirus würde sich auf die ganze Welt ausbreiten.

Im Januar habe ich mich wie alle anderen in der Phase 1 der Börsenpanik befunden: Leugnen! „Es wird schon alles gut werden“ und „es ist ja nicht so schlimm“. Dennoch, ich habe den Großteil meiner bis dahin fett im Gewinn liegenden Positionen im Depot verkauft und Cash gemacht. Ich bin derzeit noch mit 25 % meines Kapitals, welches mir für Aktien zur Verfügung steht, investiert und einen Teil davon habe ich erst in der 2. Woche der Panik vor 2 Wochen investiert. Logisch das mein Depot nicht soooooooo rot ist.

Glücklicherweise kann ich nun an der Seitenlinie stehen und mit einem kleinen Cashberg warten, um auf Shopping Tour zu gehen. Aber auch ich kann nicht sagen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Deshalb versuche ich es auch nicht zu timen, sondern gehe in Tranchen mit und mit wieder in den Markt. Ich vertraue unserem System und als Optimist weiss ich, dass alles wieder gut wird. Ich hoffe, Du kannst es auch.

In diesem Sinne: Der Pessimist sieht in jeder Chance ein Problem, der Optimist sieht in jedem Problem eine Chance.

Mit kapitalistischen Grüßen,
Dirk

 

 

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